Die Pflanzen der Welt von A bis Z

Fruchtlexikon

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Chayote (Sechium edule)
Klasse:
Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Ordnung:
Kürbisartige (Cucurbitales)
Familie:
Kürbisgewächse (Cucurbitaceae)
Gattung: Sechium
Chayote (Sechium edule) Chayote (Sechium edule)

Chayote (Sechium edule)

Die Chayote (Pflanze und ihre Frucht) sind je nach Land unter verschiedenen Namen bekannt, z.B. Christophine, Chuchu, Papa de aire oder Pipinella.

Vorkommen & Herkunft:

Die Chayote stammt aus Mexiko, schon bei den Azteken gab es die gelben oder grünen Früchte. Aus den Bergen Mittelamerikas haben sie sich in Südamerika, Afrika, Indien und in den USA verbreitet. Mittlerweile sind sie schon als Gemüse in Italien, Spanien und Portugal im Anbau.

Die Merkmale der Pflanze:

Die Chayote ist ein schnellwüchsiges Kürbisgewächs, mit oft über 20-30 Meter langen Ranken und kräftig grünen Blättern. Die Wurzel entwickelt sich zu einer Rübe mit dicken, knollenartigen Seitenwurzeln, die bis zu 10 kg schwer werden können.

Die grüne bis gelblich-grüne Frucht besitzt eine zerfurchter Schale, die auch stachelig sein kann. Die Früchte mit der birnenmäßigen Form werden 10 - 20 cm groß. Sie haben ein festes, weißes, leicht klebriges Fruchtfleisch mit mildem Geschmack. Der Kern ist weich, hell und ebenfalls essbar. Dieser keimt sofort nach der Reife aus, die Pflanze ist sozusagen "lebendgebärend".

Anbau:

Die Chayote ist eine starkwüchsige Kletterpflanze und braucht unbedingt ein Klettergerüst um sich festzuhalten. Die Frucht zum Pflanzen lediglich auf den Boden legen. Eine Pflanze kann bis zu 300 Früchte tragen. Da sie ein Starkzehrer ist, braucht sie reichlich Nährstoffe, daher sollte die Erde mit reichlich Kompost oder Mist angereichert werden. In Töpfe gepflanzte Chayotes brauchen unbedingt eine nahrhafte Blumenerde und man sollte sie regelmässig jede Woche düngen.

Inhaltsstoffe:

Kilokalorien: 23 kcal Vitamin C 16,5 mg Calcium 14 mg
Kilojoule: 95 kJ Vitamin E 0,5 mg Chlor 39 mg
Protein: 0,7 g Bitamin B6 0,1 mg Kalium 116 mg
Fett: 0,1 g Niacin 0,4 mg Magnesium 13 mg
Kohlehydrate: 4,6 g Panthotensäure 0,5 mg Natrium 2 mg
davon Zucker: 2,9 g     Phosphor 129 mg
Ballaststoffe: 1 g     Schwefel 25 mg

Verwendung in der Küche:

Der Geschmack erinnert an Kürbis, Gurke und Zucchini, ist jedoch leicht süßlich. Die Chayote ist kalorienarm und sehr vielseitig verwendbar. Roh als Salat müssen sie geschält werden. Als Gemüse mit etwas Butter gedünstet eignet sie sich seht gut als Beilage zu Wild-, Fleisch- und Fischgerichten. Außerdem lässt sich die Chayote auch als Kompott oder Dessert verwenden.

In den Anbauländern werden nicht nur die Früchte verzehrt, sondern es werden auch die Sprossen wie Spargel und die Blätter wie Spinat gegessen. Wie die Früchte dienen auch die stärkehaltigen Knollen als Nahrung, sie werden als Gemüse wie Kartoffeln gekocht und gegessen.

Tipps:

  • Da Chayoten einen klebrigen Saft absondern, ist es ratsam, sie unter fließendem Wasser zu schälen.

Medizinische Anwendung:

  • Die Chayote wird bei Verbrennungen und zur besseren Wundheilung verwendet.
  • Aus den Blättern wird in der Pflanzenheilkunde ein Tee zur Linderung von Nierensteinen zubereitet.
  • Aufgrund ihrer reizlindernden und feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften ist die Chayote ist sie auch als Hautpflege für trockene Haut beliebt.
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