Die Pflanzen der Welt von A bis Z

Kürbisse (Cucurbita)

Bilder zur genauen Quellen- und Lizenzangabe sowie zum Vergrößern anklicken.

Ordnung:
Kürbisartige (Cucurbitales)
Familie:
Kürbisgewächse (Cucurbitaceae)
Gattung:
Kürbisse (Cucurbita)
Art:
Gartenkürbis (Cucurbita pepo)

Männliche Blüte der Zucchini
Männliche Blüte

Zucchini (Cucurbita pepo ssp. pepo convar. giromontina)
Im Topf

Zucchini verschiedene Sorten
Verschiedene Sorten

Zucchini (Cucurbita pepo ssp. pepo convar. giromontina)

Zucchinis sind eine Unterart des Gartenkürbis und galten vor nicht allzu langer Zeit in der Küche noch als Exoten.

Vorkommen & Herkunft:

Ursprünglich wurden die Zucchini durch Züchtung aus dem Gartenkürbis entwickelt. Ende des 17. Jahrhunderts trat ihre ursprünglichen Formen in Europa auf, wahrscheinlich in Italien. Heute ist jedenfalls die im Handel erhältliche Sortenvielfalt der Zucchini in Italien am Größten.

Die Merkmale der Pflanze:

Die Zucchinipflanzen gleichen denen des Gartenkürbisses, sind jedoch kleiner. Die Schale der Früchte ist weich und glatt. Von den gurkenähnlichen vielkantigen Früchten gibt es Sorten mit hell- bis dunkelgrüner Schale. Sie ist manchmal gelb gestreift, gesprenkelt, kann aber auch vollkommen weiß oder gelb sein. Das feste weißliche Fruchtfleisch enthält zahlreiche Kerne. Die Früchte sind etwa 15-40 cm lang.

Sie besitzt männliche und weibliche Blüten (nur diese mit Fruchtansatz). Falls diese nicht zusammen blühen, gibt es keinen Ertrag, notfalls muss man künstlich mit dem Pinsel befruchten.

Anbau:

Die Aussaat der Zucchini erfolgt von Mitte April bis Mitte/Ende Mai. Die Pflanze liebt lockere, humusreiche Böden mit guter Bodengare. Sie ist ein Starkzehrer und liebt organischen Dünger. Am Besten geeignet ist Kompost. Zucchini sind Markkürbisse, die wie alle Sommerkürbisse frühreif geerntet werden. Sie werden klein gepflückt bei einer Länge von 15 bis 20 cm, weil sie dann besonders schmackhaft sind. Die Pflanze ist selbstunverträglich, deshalb nicht an gleicher Stelle erneut anpflanzen.

Inhaltsstoffe:

Vitamin A, B1,2, C, E, Folsäure, Kalium, Calcium, Magnesium. Mangan, Phosphor, Selen und Zink. Bitterstoffe, Schleimstoffe.

100 g Zucchini enthalten ca. 19 kcal/ 80 kJoule und enthalten etwa 94 g Wasser, 1,2 g Eiweiß, 0,1 g Fett, 2,9 g Kohlenhydrate und 1,2 g Ballaststoffe. An Mineralien und Vitaminen sind etwa 15 mg Calvium, 0,4 mg Eisen, 3 mg Natrium, 34 mg Vitamin A (RE) und 9 mg Vitamin C enthalten.

Verwendung in der Küche:

  • Aufgrund ihres milden Nussaromas sind Zucchini ein Gemüse, das auf vielerlei Art zubereitet werden kann.
  • Kleine Zucchini eignen sich auch gut zum Einlegen.
  • Die großen, gelben Blüten können ebenfalls gegessen werden und sind eine Delikatesse.

Rezepte:

Tipps:

  • Aufbewahrung etwa 14 Tage lang möglich, aber die Temperatur von 10° darf nicht unterschritten werden, sonst werden sie bitter und weich.
  • Zucchini sollten nicht in der Nähe von Tomaten, Äpfeln und Bananen gelagert werden.

Medizinische Anwendung:

Zurück zurück hoch vor Steirischer Ölkürbis (Cucurbita pepo var. styriaca)
Hinweis:

Diese Seite stellt eine Basisinformation dar. Sie wird routinemäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. Inhalte dieser Seite stellen keinen Ersatz für eine medizinische Beratung und Behandlung durch einen Arzt dar. Bitte beachten Sie den ImpressumHinweis zu Gesundheitsthemen!

| Impressum | Disclaimer | | ©2011-2017 Kornelia Duwe | Design by Sascha Geng