Die Pflanzen der Welt von A bis Z

Kürbisgewächse (Cucurbitaceae)

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Wachskürbis Benincasa hispida
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Ordnung: Rosenähnliche (Rosidae)
Familie: Kürbisgewächse (Cucurbitaceae)
Gattung: Benincasa

Wachskürbis (Benincasa hispida)

Der Wachskürbis wird auch Wintermelone oder Wachsgurke genannt. Syn. Benincasa cerifera.

Vorkommen & Herkunft:

Der Wachskürbis kommt ursprünglich von Java.

Die Merkmale der Pflanze:

Der Wachskürbis bildet lange, verzweigte Lianen. Die Blätter sind gelappt und lang gestielt. Die Blüten sind recht groß und gelb, die männlichen lang gestielt und die weiblichen fast sitzend.

Die Früchte besitzen meist eine dicke, weißlichen Wachsschicht, von der sich auch der Name Wachsmelone ableitet. Es gibt runde, ovale, längliche, behaarte und unbehaarte Formen, die bis zu 30 kg schwer werden können. Die meisten sind von einer weißlichen Wachsschicht bedeckt. Das Fruchtfleisch ist weiß, knackig und saftig. Die Samen sind flach.

Anbau:

Wachskürbisse sind auf einen nährstoffreichen Boden angewiesen. eine reichlich Beigabe von Mist oder Kompost wirkt sich günstig aus. In Mitteleuropa ist der Anbau schwierig, da die langen, warmen Tage des Sommers meist nur für viele männliche Blüten sorgen. Erst im kühleren Kurztag erscheinen weibliche Blüten. Am besten kultiviert man den Wachskürbis im Gewächshaus. Den Samen mit der Spitze nach unten ins Substrat stecken, da er sonst leicht faulen könnte. Mitte Mai bis Mitte Juni wird ins Freiland ausgepflanzt. Die Abstände der einzelnen Pflanzen sollen ca 1 - 1,5 m betragen. Ausserdem sollte man sie regelmässig und durchdringend bewässern.

Inhaltsstoffe:

Asche, Ascorbinsäure, Beta-Caroten, einfach ungesättigte Fettsäuren, Eisen, Elainsäure, Faser, Fettstoffe, Gesättigte Fettsäuren, Kalium, Kalk, Kohlehydrat, Linolsäure, Lysin, Magnesium, mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Methionin, Natrium, Oxalsäure, Palmitinsäure, Phosphor, Protein, Stearinsäure, Tryptophan, Vitamine B1, B2, PP.

Der Wassergehalt der Früchte beträgt rund 96 Prozent.

Verwendung in der Küche:

Geschmacklich liegt der Wachskürbis zwischen Gurke und Kürbis. Die Früchte werden z.B. zur Herstellung von Suppen benutzt oder wie Gemüse zubereitet. Am besten schmecken die unreifen Früchte gekocht als Gemüse. Junge Früchte können auch eingelegt werden. Man kann auch junge Blätter und Blüten zum Würzen von Suppen verwenden.

Wachs und Samenöl fallen als Nebenprodukte bei der Nutzung an.

Tipps:

  • Der Wachskürbis ist vollreif mit Wachsschicht gut lagerfähig

Medizinische Anwendung:

  • Abführmittel und gegen Würmer,
  • harntreibend,
  • Fiebermittel
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